Gemeint ist hier nicht ein Besuch des Rathauses der Stadt, sonst hieße es ja der Römer, sondern der Ausstellung gleichen Namens im Archäologischen Museum. Dass Frankfurt römische Wurzeln hat, ist wohl den wenigsten Frankfurtern bewusst, ist doch im heutigen Stadtnamen anders als in Mainz, Koblenz oder Köln keine römische Wurzel erkennbar. Dennoch prägten auch die Römer in den drei ersten nachchristlichen Jahrhunderten die Region insbesondere mit der antiken Stadt Nida (heute Heddernheim), aber auch mit vielen Landvillen und einer Militärsiedlung am wichtigen Mainübergang. Darüber hinaus wirft die Ausstellung aber erstmals auch einen Blick auf das Davor und das Danach. Wenn verdrängten die Römer hier? Endete das Leben der Römer abrupt oder war es mit der Ankunft der Germanen ein schleichender Verdrängungsprozess? Auf diese alten Fragen gibt die Ausstellung mit bemerkenswerten, oft seltenen Exponaten neue Antworten.
Eine Führung macht mit der Ausstellung und anderen römischen Zeugnissen im Karmeliterkloster bekannt.
Datum: Samstag der 07. Februar 2026
Uhrzeit: 11 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Foyer Archäologisches Museum Frankfurt
Kosten: 9 Euro, zuzüglich Eintritt in das Archäologische Museum Frankfurt